Auf eine Pizza mit den Pushbikers

„Masse rollt!“ – pflegen die Rennradfahrer und Fahrerinnen der Pushbikers zu sagen. Doch auch jedem, der in Physik nicht so gut aufgepasst hat, leuchtet sicher ein, dass ein Sechstagerennen ordentlich den Appetit anregt. Wie gut also, dass L’Osteria Sponsor der Pushbikers ist.

Die Pushbikers setzten sich zusammen aus den WSA Pushbikers, Maloja Pushbikers, dem Frauenteam Maloja Pushbikers FEM und den Pushbikers Future Stars, den Nachwuchstalenten. Warum so viele einzelne Teams unter einem Dach? Ganz einfach: Neben den klassischen Radrennen auf der Bahn (Maloja Pushbikers, gegr. 2009), haben einige der Mitglieder die Liebe zu Straßenrennen (WSA Pushbikers, gegr. 2018) entdeckt. Hier geht es bergauf und ab, über Kopfsteinpflaster und durch internationale Metropolen. Seit 2017 gibt es zusätzlich ein eigenes Frauenteam – und bei den Future Stars treten auch schon Kinder & Jugendliche in die Pedale.

L’Osteria verfolgt gespannt die Entwicklung des Radteams, wobei bereits über 15 Siege und 40 Podiumsplatzierungen bei internationalen Sechstagerennen gefeiert werden konnten:

Sieg Rotterdamer Sechstagerennen, 2017

Sieg Bremer Sechstagerennen, 2016

Zahlreiche Medaillen bei Deutschen Bahnmeisterschaften

Zweifacher Gesamtsieg der Revolution Cycling Series, UK

Gesamt- und Etappensiege bei der Österreich-Rundfahrt

Gesamtsiege der Österreichischen Rad-Bundeslieger in Einzel-, Team- und U23-Wertung

Sieg Kriteriumswertung Tasmanian Christmas Carnivals, Tasmanien/ AUSTRALIEN

Europameister Madison 2014

Vize-Europameister Derny 2014

Sieg Bendigo International Madison, Bendigo/ AUSTRALIEN

Mehrfacher Sieg Harlem Skyscraper Cycling Classics, New York / USA

…und so weiter und so fort.

Doch gewinnen ist natürlich nicht alles. „Wenn man etwas mit Leidenschaft macht, hat man bereits gewonnen“ heißt das Motto bei den Pushbikers und das sehen wir, die seit 1999 unserer Leidenschaft für die klassische italienische Küche folgen, genauso. Entsprechend wissen wir, warum und wie man Pizzabäcker wird. Aber wie wird man eigentlich Pushbiker? Und worüber denkt man alles nach, während man 100 km am Tag radelt?

Sofie Mangertseder, die bei den Maloja Pushbikers FEM mitfährt, ist schon die neunte Saison im Radsport dabei. Am jungen Team der Pushbikers gefällt ihr besonders, dass es sportlich, aber dennoch lockerer zugeht als in der Bundesliga. „Wenn wir unterwegs sind, dichten wir schon mal Lieder während der Fahrt, hören Musik oder philosophieren über das Leben“, sagt sie. Sport und Spaß gehören eben zusammen – obwohl so ein Trainingstag auch schon mal vor dem Frühstück beginnt.

Ludwig Bichler ist ebenfalls schon lang dabei – er startete vor neun Jahren bei den Future Stars und fährt inzwischen im Frauenteam mit. Im Frauenteam? „Ja“, sagt er lächelnd, denn mit seinem persönlichen Grundsatz „Keine Bremsen, keine Berge“ sei er hier genau richtig von den gefahrenen Strecken her. „Außerdem bin ich der inoffizielle Teammechaniker“, fügt er hinzu – ein Scherz, den ihm seine Teamkolleginnen nicht übelnehmen. Neben über 10.000 gefahrenen Kilometern im Jahr hält ihn sein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen auf Trab. Auf einen strengen Ernährungsplan verzichtet er übrigens. „Ich esse, worauf Lust habe“, sagt er mit einem Blick auf die Speisenkarte bei L’Osteria.

Sebastian Baldauf ist ebenfalls Pushbiker und Fan von Pizza e Pasta – sein Lieblingsgericht ist die Pizza Prosciutto Crudo. Seit 2018 fährt er bei den WSA Pushbikers mit, aber schon die letzten 15 Jahre hat er quasi im Sattel verbracht. Wenn er gerade nicht im Straßenteam mitradelt oder fleißig trainiert, arbeitet er an seiner Karriere als Mentaltrainer. Das liegt nahe, denn wer als Radsportprofi 20.000 oder sogar 30.000 km im Jahr fährt, verbraucht nicht nur eine Menge Kalorien, sondern benötigt auch eine ausgewogene „Bike-Life-Balance“ sowie die Fähigkeit sich zu fokussieren um leistungsfähig zu bleiben.

Leistung ist aber wie schon erwähnt nur eine Seite der Medaille – im positiven Sinn. „Was wir als Team erleben, ist wichtiger als Trophäen, die in einer Vitrine stehen“, heißt es auf der Webseite der Pushbikers – damit ist auch gemeint, dass Familie, Freunde und Fans gerne teilhaben dürfen und mitfiebern können, was die kommenden Rennen betrifft. Wie genau die Erfolgsgeschichte weitergeht erfährst du hier in unserem Blog, auf Facebook und natürlich unter: www.pushbikers.com